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Erste Bewährungsprobe unserer Damen II bei Erwachsenenturnier in Vechelde

Vergangenes Wochenende bereitete sich unsere zweite Damenmannschaft auf die Saison bei einem Vorbereitungsturnier in Vechelde in der Nähe von Braunschweig vor. Mit leicht abgeschwächtem Kader reisten wir am Samstagmorgen in Niedersachsen an, um gegen 8 andere Damenmannschaften von Landesliga bis Oberliga zu spielen.

In unserer Vorrundengruppe trafen wir zunächst auf das Team der VSG Düngen/Holle/Bodenburg. Dadurch, dass wir in der höheren Leistungsklasse gemeldet haben, waren wir zunächst mit einem deutlich höheren Spieltempo konfrontiert, als wir es bisher kannten. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase am Anfang konnten wir sehr gute Aktionen herausspielen, hatten eine sehr stabile und gute Annahme und waren auch im Block immer am Ball dran. Kleinere Fehler und ein zu schwacher Angriff ließen uns das Spiel aber letztlich im Ergebnis eindeutig 2:0 verlieren.

Im zweiten Spiel gegen TuS Kriftel II starteten wir motiviert und wollen noch mehr zeigen, was in uns steckt. So konnten wir die stabile Annahme weitgehend beibehalten, uns aber gleichzeitig in Angriff und Abwehr steigern. Den ersten Satz verloren wir mit 16:25, den letzten umso knapper mit 23:25.

Mit dieser guten Leistungssteigerung gingen wir in unsere erste längere Spielpause, bevor wir am späten Nachmittag dann unser drittes Spiel gegen den Turn-Klubb zu Hannover II absolviert haben. Unsere Gegnerinnen starteten mit starken Aufschlägen, die unsere Annahme mehr Schwierigkeiten machten. Auch die Abstimmungsfehler nahmen zu, sodass sich die Gegnerinnen schnell absetzen konnten. Obwohl sich im zweiten Satz die Annahme deutlich verbesserte und wir auch mehr Punkte erzielen konnten, reichte es trotzdem nicht für einen Satzgewinn und damit Sieg für die Hannoveranerinnen.

Nach nochmaliger Pause spielten wir das letzte Spiel des Tages ziemlich spät ab 20.30 Uhr gegen den VC Minden, dem späteren Zweitplatzierten des Turniers. Man merkte deutlich die Erschöpfung bei allen Spielerinnen an, so hatten wir auch während des Turnier nur eine Libera und eine Zuspielerin, die durchspielen mussten. In Konsequenz war unser Spiel langsamer, es wurden viele Fehler gemacht, und die Mindener Spielerinnen hatten gleichzeitig auch ein hohes Niveau. Im zweiten Satz, dem letzten das Tages, wollten wir aber nochmal alles geben. Es entstanden sehenswerte und teilweise recht lange Spielzüge, bei denen wir phasenweise auch sehr gut mithalten konnten. Letztlich setzte sich dennoch die Erfahrung der deutlich älteren Mindener Spielerinnen durch, die sich verdient den Sieg holen konnten.

Nach dem Spiel und Duschen gingen wir 22:22 Uhr – ja, genau – schließlich zum Essen und konnten dann kurz vor Mitternacht ins Bett gehen, während einige andere Teams den Abend bei der Sportlerparty verbracht haben. Nach einem reichhaltigen Frühstück am Morgen hatten wir direkt das erste Spiel in der neu gebildeten Dreiergruppe aus unserem Team und den beiden Viertplatzierten der Gruppen. Wir starteten gegen ACT Kassel und konnten hier deutlich besser mithalten. Wir konnten sehr gute Angriffe über Außen und auch im ersten Tempo verzeichnen und hielten sehr gut mit. Eine Spielerin bekam aber Nasenbluten und fiel aus – was zunächst für ein bisschen Chaos auf dem Feld führte. Nach Umstellung starteten wir in den nächsten Satz, bei dem wir uns auch eine Führung erarbeiteten konnten. So ging es bis kurz vor Ende des Satzes, bis dann die Kasseler Frauen sich den Satz und damit den Sieg sicherten.

Nach dem Spiel folgte direkt das nächste gegen die altbekannten Gegner TuS Kriftel, gegen die man nur knapp verloren hatte – allerdings ohne eine Spielerin und Trainer, die sich indes auf dem Weg ins Krankenhaus befunden haben. Im ersten Satz starteten wir selbstbewusst und konnten die ganze Zeit mithalten. Ein paar Abstimmungsprobleme und Probleme in der Abwehr sicherten aber Kriftel den ersten Satz. Mit voller Motivation und dem Willen zum Sieg begannen wir den zweiten Satz und konnten uns direkt absetzen. Im Spiel passierten dann einige Schiedsrichterentscheidungen, die zumindest für Verwirrung bei allen Beteiligten sorgte. Kriftel konnte sich dann wieder heranarbeiten. Nach zwei Auszeiten begann die Crunchtime, in der wir uns dann nach zwei kleinen Fehlern schließlich wieder super knapp mit 23:25 geschlagen geben mussten.

Nach der Siegerehrung traten wir dann die etwa dreistündige Heimreise nach Gera an und können jetzt noch dreimal trainieren, bevor der erste Pokalspieltag in Altenburg ansteht.